Die ersten Zahlen, wie alles begann. Die Gr?ndung der Universit't geht haupts?chlich auf das Engagement des Frankfurter Oberb?rgermeisters Franz Adickes zur'ck. Franz Adickes Ziel war es, sowohl Industrie als auch Kultur und Bildung in Frankfurt zu f'rdern. 1901 wurde mit der finanziellen und engagierte Beihilfe von Wilhelm Merton die ?Akademie f'r Sozial- und Handelswissenschaften?.Zusammen mit anderen ebenfalls gestifteten Instituten, so wie z.B. Hannah Louise Rothschild's Universit?tszahnklinik, sollte die Akademie eine Basis der Universit't sein. Immer mehr Mitmenschen beteiligten sich an dem Projekt und spendeten Geld an der sogenannten Akademie, so z.B. Carl Christian J'gels. Dank Spenden baute sich die Institut aus, Lehranstalt und Infektionskrankheiten Erforschung wurden gegr?ndet. Franziska Speyer, die Witwe des Bankiers Georg Speyer, spielte ebenfalls finanziell eine gro'e Rolle. Ihr Millionenverm?chtnis verhalf 1914 die Er?ffnung der ?Stiftungsuniversit't?, genehmigt durch den damaligen preu?ischen K'nig.
50 Professoren, 618 Studenten, davon 100 Frauen und j'dische Professoren Die Gr??e der Universit't hat sich in k'rzester Zeit vervielfacht! Die Universit't sollte jedoch nicht nur mit seiner Gr??e ?berraschen, sie besch?ftigte sich schon fr'h mit revolution're Gedankenumstellung. Die Frankfurter Stiftungsuniversit't hatte damals schon relativ viele weibliche Studenten an der Akademie zugelassen und angenohmen. Dies war in der damaligen Epoche noch sehr rar. Zus?tzlich wurden mehrere j'dische Professoren einberufen, ein sehr au?ergew?hnlich Eigenschaft f'r damals, jedoch sehr einfach zu begr?nden. Die Einberufung j'discher Professoren war ausdr?cklicher Wille der Stifter, unter denen viele Juden waren.
Den ersten Niedergeschlag musste die Frankfurter Universit't nach dem ersten Weltkrieg erleiden, das Stiftungsverm?gen wurde w'hrend des Krieges geleehrt. Doch zwischen 1918 und 1932 konnte die Universit't wieder erfolgreich in die Ferne schauen. Eine Verkn?pfung zwischen Stadt und Universit't fand statt und erm?glichte eine F'cherausbreitung und Spezialisierung. Dank dieser Entwicklung wurden bedeutende Wissenschaftler berufen, die zum Ruf der Universit't beitragen sollten. 1932 gelangt die Universit't Frankfurt zu ihrem H'hepunkt, sie wurde offiziel ?Johann Wolfgang Goethe-Universit't? neu ernannt.
1923 wurden 5000 Studenten gez?hlt, 1933 ein Drittel der der Universit?tsmitglieder verwiesen Eine erneute dunklere Phase erlitt die Johann Wolfgang Goethe-Universit't w'hrend des Nationalsozialismus. Der Ruf der Fakult't als ?j'disch-marxistische? Hochschule sollte ihr schnell eine drohende Gefahr darstellen. 1933 sollte Universit't ihre Idealen dem R'cken kehren und so kam es, dass 109 von 355 Dozenten aus rassistischen oder politischen Gr?nden aus dem Hochschuldienst entlassen wurden. Allein 66 sozialistische und kommunistische sowie j'dische Studenten wurden von der Hochschule verwiesen. Damit verlar die Frankfurter Universit't ein Drittel ihrer Angeh?rigen. Im selben Jahr beteiligten sich zahlreiche Studenten an der B'cherverbrennung auf dem R'merberg.
Nach Kriegsende lag in den H'nden der amerikanischen Milit?rregierung, ob man die Universit't schliessen oder zu ihrer " Wiederaufbau " verhelfen solle. 1945 wurde ein Antrag gestellt, Frankfurt als Volluniversit't zuzulassen. Viele engagierten sich f'r die Frankfurter Universit't und so erreichte man Februar 1946 die offizielle Wiederer?ffnung.
Von hier aus entwickelte sich die Frankfurter Universit't in unglaublichen Massen. Neue Fakult?ten wurden er?ffnet, die Fachbereiche wurden erweitert, internationale ?ffnungen fanden statt, Lehrerausbildung wurden verst?rkt und gef?rdert. 1953 stieg das Land Hessen in die finanziellen Verpflichtungen des ehemaligen preu?ischen Staates ein, 1967 wurde aus der Stiftungsuniversit't eine Landesuniversit't. 1970 erlangten die Studenten Mitsprache- und Mitbestimmungsrechte Statusgruppen. Die Forderungen der Studenten wurden im Hessischen Universit?tsgesetz vom 12. Mai 1970 ber?cksichtigt. Es folgten in den kommenen Jahren Hochschulrechtsreform, Erweiterung und Spezialisierung der Fachbereiche, Zusammenarbeit mit anderen Universit?ten und vieles mehr.
Heute z'hlt die Johann Wolfgang Goethe-Universit't zu einer der gr??ten Deutschlands und ist stolz auf seine 33.000 Studierenden, 600 Professorinnen, 16 Fachbereiche mit 170 Studieng?nge.
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