Hebr?isch, eine Sprache die f'r viele Deutsche sich wie Chinesisch aussieht und sich wie arabisch anh'rt. Doch dieser erste Eindruck soll sich f'r falsch erweisen. Hebr?isch ist heute eine sehr deutsch ?hnliche Sprache, mit einer leichten Grammatik und einer klaren und leicht durchschaubaren Schritt. Hebr?isch ist eine Sprache, die man in nur k'rzester Zeit erlernen kann, ohne sich viel umstellen zu m'ssen. Wer Latein gelernt hat, sollte kann sich mit dem Hebr?isch ein Vergn?gen machen, denn die Grammatik des Hebr?isch ist sehr einfach und die Bedeutung der Worte sehr ?bersichtlich.
Doch wie kommt es, dass uns die doch so fremde Sprache immer n'her kommt? Zu einem gelangt uns der Klag und die Poesie israelischen K'nstler immer mehr in unsere allt?gliche Umgebung. Artisten wie Noa (Achinoam Nini), Yael Naim, Din Din Aviv oder Idan Raichel n'hern uns mit dem Hebr?isch, mit seinem Klang und seiner Melodien.
Hebr?isch war f'r viele bis jetzt die Sprache der Bibel. Namen wie Benjamin, Daniel, David, Jakob, Joseph, Joachim, Joel, Johanna, Jonas, Jonathan, Judith, Maria, Miriam, Michael, Johann, Rebekka, Samuel, Achim und viele andere stammen zwar aus der Bibel, h'ren sich aber heute f'r viele mehr Deutsch als Hebr?isch an. Auch andere Worte die im deutschen Wortschatz und Umgangssprache schon lange ein fester Bestandteil sind, sollen sich als hebr?ischer Herkunft heraus stellen.
So sind Worte wie
Elan (aus dem hebr?ischen Wort elan= Mut, Kraft, Mumm ),
Tachles (aus dem hebr?ischen Wort tachlit= Zweck, Sinnvolles),
meschugge (aus dem hebr?ischen Wort meshug? = verr?ckt/?bergeschnappt),
malochen (aus dem hebr?ischen Wort melacha = Arbeit),
koscher (aus dem hebr?ischen Wort kasher = rein, tauglich),
dufte (aus dem hebr?ischen Wort tov = gut),
betucht (aus dem hebr?ischen Wort batuach = gut, sicher),
Stuss (aus dem hebr?ischen Wort schtut = Unsinn),
Ganove (aus dem hebr?ischen Wort ganav = Dieb),
und noch viele andere. Nur wenige kennen ihre Herkunft und ihre wahre Bedeutung. Diese Worte stammen teilweise aus dem Hebr?isch, teilweise aus dem Jiddischen und haben sich in der deutschen Sprache tief eingepflanzt.
Auch gibt es zahlreiche Redewendungen, die aus dem Hebr?ischen stammen und heute im Deutschen als "normal" und Umgang z'hlt. So ist der Ursprung des Ausdrucks zum Neujahr "Einen guten Rutsch" aus dem hebr?ischen Wort Rosch ha-Schana = Anfang des Jahres!
Hebr?isch ist also eine Sprache, die in unserem Alltag immer Pr?senz war und ist, doch warum empfinden viele Deutsche den Klang des Hebr?isch wie das Arabische? Es stimmt dass Israel in den Nahosten liegt und umzingelt von arabisch sprechenden L'ndern ist, dazu kommt es noch dass viele Israelische Einwohner von diesen und anderen arabisch sprechende L'nder abstammen. So sprechen jemenitische Juden zwar hebr?isch, aber mit einem starken arabischen Akzent. Das heutige moderne hebr?isch wird ganz anderes gesprochen.
Durch den Einfluss der europ?ischen Einwandere und generell dem deutschen "Jecken", die schon vor der Staatsgr?ndung sich im damaligen Pal?stina niederlie'en, hat das Hebr?ische einen strengen und stark dem deutschen Ton. Die Laute und der Klang des Hebr?ischen sind stark und kurz, die Buchstaben werden deutschlicht betont, so wie im Deutschen.
Ja Hebr?isch ist eine uns Deutschen fremde Sprache und uns doch irgendwie so nah. Ohne es zu wissen war die hebr?ische Sprache uns Deutschen immer Pr?senz und soll aus diesem Grund vielleicht auch so bekannt und harmonisch vorkommen. Wer sich also mal wieder die Musik von Yael Naim oder Noa anh'rt, sollte sich das Hebr?isch noch einmal richtig anh?ren und den Gesang genie'en.